Ende der 1980er Jahre war es mir ein Leichtes,  meine privaten Geldgeber von einem Home Computer zu überzeugen. Dank Vokabel-Trainer und mathematischer Kurvenberechnung, würden sich allerbeste Schulabschlüsse dann schließlich  wie von selbst einstellen. Mit Visionen und Illusionen wie dieser, führt  dieser Blog meine Geschichte fort. Nicht alles ist digital, doch am Ende jedes Beitrages lautet das Urteil: Vision oder Illusion?   


elearning SUMMIT Tour "Wissenschaft und Praxis - Bildungstechnologien in heute und morgen".

Danke an Frank Siepmann und seine eLearning SUMMIT Tour  "Wissenschaft und Praxis – Bildungstechnologien in heute und morgen". Tolles, knackiges 1-Tagesprogramm mit Impulsvorträgen, Speed Geeking und Thementischen. Hier ein paar subjektive Highlights und Thesen.


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Neue Zahlen, alte Welt

Jeder zweite Erwerbstätige nimmt jährlich an einer Weiterbildung Teil. Doch für die Karriere bringt das Nichts – so die aktuellen Ergebnisse einer Langzeitstudie. Doch ist das heute überhaupt Ziel einer Weiterbildung ? Oder eher Zeugnis eines anachronistischen (Weiter-) Bildungsverständnisses inklusive Zertifikatshörigkeit und replikativer Karriereleiter? Die steile These gibt Anlass zur Reflektion über gewohnte Weiterbildungs-Selbstverständnisse.


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Der innere Lernhund

Viel Input im ersten Quartal. Alle Alle mit einem gemeinsamen Nenner: intrinsische Motivation. Dass diese einer jeden persönlichen Entwicklung förderlich ist, sollte nicht überraschen. Wohl aber die Erkenntnis, wie selten sie selbstverständlich ist.


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Die radikale MILLA

MILLA ist ein nach den eigenen Worten des Arbeitskreises Zukunft der Arbeit in der CDU/CSU- Bundestagsfraktion radikales Weiterbildungskonzept ¹ und steht für Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle.  Das Konzept verbindet (radikal) viele Dinge, die nicht neu sind, zu einem konzentrierten Konzept. Gut ist, dass bei MILLA die Bildung als die zentrale Maßnahme sieht, um  gegenwärtige gesellschaftliche und ökonomische Herausforderungen gegenüberzutreten. Doch kann eine zentralisierte Verteilung von Inhalten das richtige Vehikel sein, um ein bewegliches Ziel zu erreichen?  Das kann nur funktionieren, wenn der Ansatz der formalen Wissensverteilung Teil eines Ganzen ist.


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Die Netflixisierung des Lernens

Warum funktioniert das Netflix-Konzept? Lässt es sich erfolgreich auf ein Lernangebot übertragen?  Vom Netflix of Learning Paradigm  sprach  z.B. kürzlich auch  Josh Bershin in seiner lesenswerten Bestandsaufnahme The Learning Experience Platform (LXP) Market Expands. Technologisch wäre eine solche Annäherung ein Leichtes.

Was steckt im Netflix Paradigma, was kann Learning vom Entertainment lernen?


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Lernen auf Vorrat: ein (wohl seltenes) Plädoyer

Auf dem Learning-Markt  pfeifen es die Spatzen von den Dächern der Marktstände: Lernen auf Vorrat, das ist vorbei! Na wegen VUCA und so.

Das mag zu Teilen sicher so sein, doch die Antwort auf die Frage, wie wir bestmöglich lernen, ist sicher nicht eindimensional. Lernen auf Vorrat zu verurteilen ist ein bisschen gemein, denn eigentlich  impliziert dieses ja  (auch) üben, aneignen, trainieren. 


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Digital Learning: Eine Differenzierung

Differenzierung tut gut. Ich habe mal versucht digitale Lerntechnologien entlang der Dimensionen Replizierbarkeit und Komplexität der Inhalte (grob) zu verorten.


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Lerntechnologien: 4 Gamechanger

Jetzt gestalten! 4 Gamechanger für Lerntechnologien. Alles was jetzt schon funktioniert wird weiter reifen: Sprache und Übersetzung, Virtual & Augmented Reality, Internet of Things, Data Analytics.


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Das LMS läuft und läuft und läuft

In strategischen Köpfen scheint das gute alte Learning Management  System so gut wie keine Rolle mehr zu spielen. Längst geht es viel mehr um Ecosystems, offene Schnittstellen, persönliche Workplace-Lernumgebungen und kollaborative Umgebungen. 

 

Ein Blick in die Realität betrieblichen Lernens mutet da fast wie eine Zeitreise an. Oder wie Prince es sang: "So tonight I'm gonna party like it's nineteen ninety-nine"  


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Sechs Monate Strg-L. Eine Zwischenbilanz

Die Themen der ersten sechs Monate waren breiter als erwartet. Strg-L war online, in Berlin, in Karlsruhe und in der Höhle des Datenlöwen. Hier eine kleine Zusammenfassung.


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Die Schere in der digitalen Bildung

Wow! 55,3% der Befragten geben an, dass Trainingsangebote zu digitalen Kompetenzen im Unternehmen geringe Wirkung haben und 7% attestieren sogar keinerlei  Wirkung (eLearning Benchmarking Studie, Teilstudie digitale Transformation & Weiterbildung des eLearning Journals, Download gegen kostenfreie Registrierung).

Training als Placebo? Offenbar liegt es an der mangelnden Strategie. 46,2 % der Befragten geben nämlich an, dass sie keine Strategie für die digitale Transformation haben und auch keine in petto haben.

Ein Verdacht drängt sich auf: Ob Weiterbidung allgemein oder E-Learning im Speziellen, zu oft wird in Projekten gedacht und die haben per Definition ein Ende.


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Content was King

Alles was wir an Informationen aufnehmen ist ein Lerninhalt – ob wir es wollen oder nicht.  Digitale Lerninhalte sind nicht von anderen digitalen Inhalten abzugrenzen. In der digitalen Ursuppe ist das alles eins: Internet, Intranet, Socialnet, Lernplattform, Videoplattform. Nicht ohne Grund brechen unsere lieb gewonnenen Lernsysteme auf und werden zu Ecosystems, Metaebenen, offenen Schnittstellen.  Wahrscheinlich sind diese Systeme für deren Anbieter eine letzte Ehrenrunde, denn spätestens mit der nächsten Evolutionsstufe, wird das Anbieten von Lerninhalten keine eigene Disziplin mehr sein.  

Das hat auch Konsequenzen für die Hoheit des Lernanbieters:  was man mal Lernstoff nannte, wird dezentralisiert. Doch was bedeutet das für die Vertrauenswürdigkeit von Lerninhalten? 


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Die alte und die neue Digitalisierung

Der Versuch mit dem Begriff Digitalisierung etwas begrifflich oder greifbar zu machen ist zum Scheitern verurteilt. Differenzierung täte gut. Zwei Schubladen sind kein guter Anfang, aber immerhin  einer. 

E-Learning kam mit der Digitalisierung in den zweiten Frühling, aber nicht raus aus der alten Schublade.

 

Doch wir fangen erst mal von vorne an.


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